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Konstruktion der Welt: Kunst und Ökonomie

© Anne-Sophie Stolz
Konstruktion der Welt: Kunst und Ökonomie
1919-1939 und 2008-2018

Die erste Themenausstellung im Neubau der Kunsthalle Mannheim beleuchtet erstmals den Einfluss der Ökonomie auf die Kunst am Beispiel der Klassischen Moderne mit Fokus auf Kunstwerke aus der Weimarer Republik, der Sowjetunion und den USA aus den 1920er und 1930er Jahren.

Die drei miteinander verbundenen Räume des historischen Ausstellungsteils werden durch frei stehende Wandelemente gegliedert. Durchsichten und Gegenüberstellungen bieten immer wieder neue Blickwinkel und Nachbarschaften der thematisch zu Clustern gefassten Kunstwerke. Eine dem damaligen Zeitgeist entlehnte Farbwelt prägt den Hintergrund in kräftigen, geometrischen Farbflächen und betont einzelne Exponate. Assoziationen an prägende gesellschaftliche Entwicklungen wie das Aufkommen der modernen Grossstadt zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden über wenige mediale Installationen verdeutlicht. Eine axiale Spur bildet das chronologische und kontextualisierende Rückgrat.

Als verbindendes Element des historischen und des zeitgenössischen Ausstellungsteils empfängt eine aus dem Werk Dynamische Stadt von Gustavs Klucis entwickelte Raumgrafik die Besuchenden im Foyer der Kunsthalle.

Jahr
2018
Land
Deutschland
Kategorie
Art, Culture, History
Status
Completed
© Anne-Sophie Stolz
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© Anne-Sophie Stolz
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